Hörspiele

Samstag 00:05 Uhr Deutschlandfunk

Mitternachtskrimi

Das Geheimnis von Schloss Greifenklau Von Gerd Angermann und Georg Walther Heyer Regie: Günter Siebert Mit Werner Bruhns, Gustav Rothe, Karlheinz Dunkhase und Gudrun Daube Produktion: RB 1962 Länge: ca. 54" Meisterdetektiv Bob Klemmerle und sein Assistent, Kriminalgefreiter Naumann, sind einer Rauschgiftbande auf der Spur. Sie scheinen der Sache schon sehr nahe gekommen zu sein, denn durch das Fenster fliegt ein Stein in das Arbeitszimmer des Detektivs, umwickelt mit einer Zettelbotschaft: "Zu dem Mann mit den schwarzen Zähnen kommt heute Nacht der Zahnarzt. Haltet Euch raus, wenn Euch Euer Leben lieb ist!" An dem Stein haften Spuren von Calcit-Erde, und wie der Meisterdetektiv natürlich weiß, gibt es diese Bodenart nur im Garten der Villa Nofretete in der Parkstraße. Angeblich steht das Haus seit Langem leer. Im Dunkeln schleichen sich Detektiv und Adlatus an die Villa heran, schlüpfen in den Kohlenkeller - und stoßen prompt auf eine Leiche: die von Daniel O. Murphy, Handelsvertreter in Hosenträgern, von eben solchen stranguliert. Plötzlich lässt ein seltsames Geräusch Bob und Naumann aufhorchen: Jemand hat einen Panzer vor die Kellertür gerückt. Die Herren sitzen in der Falle. Das Geheimnis von Schloss Greifenklau

Samstag 07:55 Uhr Ö1

nach-gehört

Edition Ö1. Der Schüler Gerber Gestaltung: Stephan Pokorny Der begabte Schüler Gerber ist im letzten Jahr vor der Matura dem herrschsüchtigen Professor Kupfer ausgeliefert, der jede Gelegenheit nützt, den in Mathematik schwachen Schüler zu demütigen. Gerber nimmt den ungleichen Kampf auf - und verliert. Torbergs Erstlingswerk von 1930 ist bis heute das weitaus erfolgreichste Werk des Romanciers. Die Unmittelbarkeit der Umsetzung, das Authentische machen - ebenso wie die autobiographische Qualität - den fulminanten Erfolg dieses Schüler- und Schulromanes damals wie heute aus. Dramatisierte Fassung aus dem Jahr 1968 Dramatisierung Regie: Klaus Gmeiner Bearbeitung: Peter Klein Mit Michael Heltau (Kurt Gerber), Wolfgang Weiser (Professor Kupfer), Gert Westphal (Erzähler) u.v.a.

Samstag 14:00 Uhr Ö1

Ö1 Hörspiel

"Neues Leben im falschen". Von Robert Woelfl. Mit Gerti Drassl, Markus Meyer, Petra Morzé und Peter Knaack. Tongestaltung: Anna Kuncio und Manuel Radinger. Musik: Martin Zrost. Regie: Götz Fritsch (ORF 2015) Das Gedächtnis zu verlieren bedeutet, seine Vergangenheit und damit seine Identität zu verlieren. Das psychologische Konzept der Identität hängt wesentlich damit zusammen, was man erlebt und erfahren hat und womit man sich in der Vergangenheit identifizieren konnte. Kann man sich an nichts mehr in seinem Leben erinnern und beginnt nun gleichsam nochmals bei Null, stellt sich als erstes die Frage: Womit soll man sich eigentlich identifizieren? Mit welchem Lebensentwurf und mit welcher Haltung? Fragen wie diese thematisiert dieses Hörspiel des österreichischen Autors Robert Woelfl. "Die Menschen in diesem Stück träumen davon, ein neues Leben zu beginnen und die Chance zu haben, noch einmal ganz neu starten zu können. Aber sobald sie versuchen, ihr Vorhaben in die Tat umzusetzen, scheitern sie. Sie scheitern an ihrer eigenen Mutlosigkeit, an ihrer Untreue, an ihrem Zaudern, aber auch daran, dass wichtige Fragen nicht geklärt werden können. Und diese Fragen lauten: Ist Gedächtnisverlust ein Fluch oder ein Segen? Kann man aus Gedächtnisverlust Kapital schlagen? Ist es unmöglich, das Leben zu verändern, außer man wird regelrecht dazu gezwungen? Und warum interessieren sich jetzt alle für das Innere des Anderen statt für dessen Äußeres?" (Robert Woelfl)

Samstag 14:04 Uhr HR2

Lauschinsel - Radio für Kinder

Ludwig von Beethoven: Sinfonie Nr. 9 d-moll | Hörspiel von Markus Vanhoefer »Was ist das nur für ein schrecklicher Lärm?« Es ist ein grauer Oktobermorgen im Jahr 1823, an dem die kleine Sophie von einem lauten Gepolter im Treppenhaus wach wird. Diener schleppen fluchend schwere Kisten, und sogar ein Flügel wird die Stufen zur Wohnung im dritten Stock emporgewuchtet.

Samstag 15:05 Uhr Bayern 2

Hörspiel

Zum 75. Todestag von Else Lasker-Schüler Mein Herz. Ein Liebesroman mit wirklich lebenden Menschen Von Else Lasker-Schüler Mit Cathlen Gawlich, Peter Matic, Adam Nümm und Britta Steffenhagen Bearbeitung und Regie: Regine Ahrem Komposition: Michael Rodach RBB 2015 Zum 75. Todestag von Else Lasker-Schüler Gottfried Benn nannte sie "die größte Lyrikerin, die Deutschland je hatte". Aber als ihr Mann Herwarth Walden und Herausgeber der Wochenzeitschrift "Der Sturm" im Herbst 1911 nach Norwegen reist, schickt ihm Else Lasker-Schüler Briefe hinterher, in denen sie sich ausführlich über ihre Liebschaften zu drei anderen Männern auslässt. Das Pikante: sie lässt die Briefe gleichzeitig im "Sturm" abdrucken. Die Briefe machen derartig Furore, dass Else Lasker-Schüler auch noch weiterschreibt, als ihr Ehemann längst zuhause ist - und die Ehe allmählich zerbricht. Der Briefroman "Mein Herz" gilt als Schlüsselroman der Berliner Moderne und ist ein virtuoses Vexierspiel zwischen Realität und Phantasie, das - am Vorabend des Ersten Weltkrieges geschrieben - ein atemberaubendes Bild der "kreisenden Weltfabrik" Berlin entwirft. Else Lasker-Schüler (1869 bis 1945), deutsch-jüdische Lyrikerin und Dramatikerin, geb. in Wuppertal-Elberfeld, emigrierte 1933 nach Zürich, 1939 nach Jerusalem, gilt als herausragende Vertreterin der avantgardistischen Moderne und des Expressionismus, war auch als Zeichnerin tätig. Werke unter anderem: "Styx" (1902, erster veröffentlichter Gedichtband), "Die Wupper" (1919), "Mein blaues Klavier. Neue Gedichte" (1943), "IchundIch. Eine theatralische Tragödie" (herausgegeben 1980)

Samstag 17:04 Uhr WDR5

Krimi am Samstag

ARD Radio Tatort: Deutschland hat keine Pferde mehr Von Dirk Schmidt Der neue Mordfall aus Hamm Komposition: Rainer Quade Lenz: Matthias Leja Latotzke: Sönke Möhring Vorderbäumen: Hans Peter Hallwachs Cornelia Ditters: Christine Prayon Justin Freund David: Hugo Schmitz Annika Meineke: Annette Strasser Ali Meermann: Peter Nottmeier Junkie: Jean Paul Baeck Dr. Robert Lubin: Matthias Bundschuh Deutschland: Volker Lippmann Regie: Claudia Johanna Leist Aufnahme des WDR 2019

Samstag 19:04 Uhr WDR3

WDR 3 Hörspiel

Die russische Front Von Jean-Claude Lalumière Satire über den Diplomatischen Dienst Übersetzung aus dem Französischen: Angela Kuhk Bearbeitung und Regie: Jörg Schlüter Jean / Ich-Erzähler: Fabian Busch Boutinot: Walter Renneisen Langlois: Robert Dölle Assistentin / Ilknur: Michaela Breit Kabinettschef: Wolfgang Rüter Botschafter: Ernst August Schepmann Staatssekretär: Rainer Homann Gilbert: Matthias Kiel Reisender: Karlheinz Tafel Dolmetscher / Beamter: Steffen Laube Pförtner: Dimitri Tellis Marc: Michael-Che Koch Attaché: Walter Gontermann Aline: Camilla Renschke Mutter: Therese Dürrenberger Vater: Josef Tratnik Büroleiter Ferry / Abteilungsleiter: Andreas Laurenz Maier Philippe: Martin Bross Girardot: Axel Gottschick Kollegen: Juan Carlos Lopez, Oliver Krietsch-Matzura und Dominik Freiberger Kollegin: Susanne Pätzold Gewerkschafter (frz.): Nicolas Boulanger Wiederholung: WDR 5 So 17.04 Uhr

Samstag 19:04 Uhr WDR5

WDR 5 KiRaKa. Radio für Kinder

An der Arche um Acht Von Sabine Worthmann An der Arche um Acht - diese Verabredung hat die Taube mit zwei Pinguinen getroffen. Sie gehören zu den Auserwählten, die auf die Arche Noah dürfen. Doch genau das stellt sie vor ein Problem: Sie können unmöglich ihren Freund, den dritten Pinguin, im Stich lassen. Glücklicherweise haben sie eine rettende Idee! Und da auf der Arche ohnehin alles drunter und drüber geht, scheint ihr Plan zu funktionieren. In dieser turbulenten Geschichte um Freundschaft und Solidarität wird mit Leichtigkeit die große Frage nach Gott und der Welt neu formuliert. Nach dem Buch von Ulrich Hub Komposition: Rainer Quade Regie: Andrea Getto Aufnahme des HR/NDR 2006 Wiederholung: So 14.04 Uhr

Samstag 20:00 Uhr Alex Berlin

Tinnitus

Magazin rund um Hörspiele und artverwandte Themen. Mit Hörspielen, Interviews, Infos zu Festivals und spezieller Musik. Von und mit Hörspielexpertin Natalie Gorris.

Samstag 20:00 Uhr SRF 2 Kultur

Hörspiel

«True Stories» von Sophie Calle und Ulrike Haage Drei Stimmen. Drei Sprachen. Unzählige wahre Geschichten. Oder doch nicht? Hörspielmacherin und Musikerin Ulrike Haage schreibt in einem atmosphärischen Hörspiel die Konzeptkunst von Sophie Calle auf einer akustischen Ebene weiter.

Samstag 20:05 Uhr Deutschlandfunk

Hörspiel

Ursendung Die Toten haben zu tun Hörspiel von Mudar Alhaggi und Wael Kadour Aus dem Arabischen von Larissa Bender Regie und Funkeinrichtung: Erik Altorfer Musik: Martin Schütz Mit Rami Khalaf, Yvon Jansen, Sebastian Rudolph Dramaturgie: Sabine Küchler Produktion: Dlf 2019 "Border Woods" Neue Klänge aus Norwegen zu Texten von Lars Gustafsson Von Karl Lippegaus Der 33-jährige Taha kommt als Flüchtling nach Deutschland. Er hat Familie und Freunde in Syrien zurückgelassen, quält sich mit Schuldgefühlen und Depressionen. Scheinbar mühelos gestaltet sich sein Anfang in der neuen Umgebung. Denn er trifft auf Mira, die ihm ein Zimmer anbietet und ihn großzügig unterstützt. Sie lernt mit ihm Deutsch, begleitet ihn ins Jobcenter, hilft bei bürokratischen Problemen. Allmählich aber erkennt Taha die große Hilfsbedürftigkeit, die sich hinter Miras Hilfsbereitschaft verbirgt. Wie kompliziert auch Miras Lebensumstände sind, wie sehr sie beide ums Überleben ringen ... Das Originalhörspiel der beiden syrischen Dramatiker Mudar Alhaggi und Wael Kadour geht auf eine wahre Begebenheit zurück. In einer kunstvoll komponierten Szenenfolge, die subtil die Perspektiven wechselt, fragen sie auch nach dem Trauma der Schuld, die ein Überlebender den Toten gegenüber empfindet. Mudar Alhaggi studierte Theaterwissenschaften in Damaskus. Arbeitet als Autor, Regisseur und Dramaturg. Seine letzten Arbeiten sind die Theaterstücke ,Your Love is Fire" (Ruhrfestspiele und Theater Krefeld Mönchengladbach), ,Days in the Sun" und ,Reine Formsache" im Theater an der Ruhr und das Hörspiel ,Barsach" für Deutschlandradio Kultur. Mudar Alhaggi lebt in Berlin. Wael Kadour studierte Theaterwissenschaften in Damaskus. Arbeitet als Autor, Regisseur und Dramaturg. Seine letzten Arbeiten sind die Theaterstücke ,The Small Rooms" (Ammann, Beirut und Kairo), ,The Confession" (Beirut) und ,Chroniques d"une ville qu"on croit connaître" (Mulhouse und Weimar) und die Hörspielserie ,We Are All Refugees" für Souriali Radio Station in Amman. Wael Kadour lebt in Paris. Die Toten haben zu tun ?????? ???????

Samstag 21:00 Uhr Ö1

"Salome. Radiophone Rezitation nach Oscar Wilde"

Statt expressiven Orchesteraufwallens nackte sprachliche Präzision: Die Salome von Gerhard Rühm "Salome. Radiophone Rezitation nach Oscar Wilde" von und mit Gerhard Rühm. Gerhard Rühm schreibt zu seiner Salome-Fassung: "Meine Nachdichtung der Salome folgt dem französischen Original. Salome ist das einzige Werk, das Wilde in französischer Sprache geschrieben hat, die Rolle der Salome war ursprünglich Sarah Bernhardt zugedacht. Auffallend an der Originalfassung ist ihr sprachlich archaischer Charakter und ihr knappes, rotierendes Wortinventar. Das war es auch, was mich an diesem Stück besonders reizte. Mit den Erfahrungen der "Konkreten Poesie" habe ich die Sparsamkeit des Vokabulars, die Ökonomie seiner Verwendung noch auf die Spitze getrieben. In der vorliegenden Rezitationsfassung werden ... alle handelnden Personen von einem Sprecher vorgetragen. Einige Ungewohnheiten in meiner deutschen Nachdichtung beruhen auch darauf, dass ich zuweilen von den Besonderheiten der französischen Sprache mehr in die deutsche übernommen habe, als bei Übersetzungen gemeinhin üblich ist". Der ohrenfälligste Unterschied ist: Der Mond als dauernder Bezugspunkt ist natürlich im Französischen - la lune - ebenso weiblich wie Salome selbst. Deswegen heißt es bei Rühm konsequent: Die Mondin. Bearbeitung und Regie: Gerhard Rühm; Ton: Heinz Elbert, Produktion ORF-Steiermark, 1987

Samstag 21:05 Uhr NDR Info

Das Kriminalhörspiel

ARD Radio Tatort: Deutschland hat keine Pferde mehr Von Dirk Schmidt Komposition: Rainer Quade Regie: Claudia Leist Mit Matthias Leja, Sönke Möhring, Uwe Ochsenknecht, Hans Peter Hallwachs u.v.a. WDR 2020 / Ursendung Es wird unübersichtlich in Hamm. Zuerst der Mord an "Deutschland", dem stadtberühmten Obdachlosen und dann findet auch noch ein altbekanntes Mitglied zurück zur Task Force. Entsprechend viele Fragen prasseln auf die Kolleginnen und Kollegen ein: Gibt es einen auf Obdachlose fixierten Serienkiller in der Stadt? Ist Ditters noch der alte oder bereits die neue? Und was zur Hölle soll "Deutschland hat keine Pferde mehr" eigentlich bedeuten? Als dann noch ein unerwarteter Schicksalsschlag das Team ereilt, drohen Scholz Co sich endgültig zu verzetteln. Aber die Task Force Hamm würde ihrem Ruf nicht gerecht, wenn sie nicht noch ein Ass im Ärmel hätte. Sie finden diese und weitere Episoden des ARD Radio Tatorts in der ARD Audiothek. Das Kriminalhörspiel

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